-> Repertoire für Konzerte in Schulen ->Projekt COOL SCHOOL SYMPHONY -> Projekt Clownskonzert ->Termine für Schülerkonzerte in Tiergarten und Neuköln

->Schul- und Klassenpatenschaften


COOL SCHOOL SYMPHONY

Ein Gemeinschaftsprojekt für Schulen und Orchester -
preisgekrönt beim Wettbewerb Kinder zum Olymp!

 

Die Idee:
Grundidee der COOL SCHOOL SYMPHONY ist das Zusammenwirken einer größeren Schülergruppe - bis hin zu ganzen Schulen - und eines professionellen Orchesters als gleichberechtigte Partner eines Konzerts, ohne das instrumentale Fähigkeiten oder Notenkenntnisse vorausgesetzt werden. Das gemeinsame Arbeiten von Profis und Amateuren, von Kindern und Erwachsenen wird möglich durch eine einfache Aufgabenteilung: während das Orchester vor allem für einen klangprächtigen Rahmen und einen stabilen Ablauf sorgt, eröffnet sich für die Schüler viel kreativer, notenunabhängiger Spielraum. Der Part der Kinder umfasst dabei instrumentales Musizieren ebenso, wie Tanzen, Singen, Klatschen und Klangmalen bei verschiedenen freien Improvisationen. Auch darstellendes Spiel und handwerkliche Tätigkeiten wie Instrumentenbau (z.B. von Regenstäben, Wasserpfeifen usw.), das Herstellen von Kulissen und Masken oder das Schneidern von Kostümen können in das Projekt eingehen und es dadurch interdisziplinär zu einem Mitmach-Projekt für die gesamte Schule erweitern.

Die Entstehung:
Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist eine Komposition des Dirigenten und Musikpädagogen Andreas Peer Kähler und wurde 2006 in einer Berliner Grundschule des sozialen Brennpunkts sehr erfolgreich uraufgeführt. Im Mai 2007 wurde das Werk als "bestes Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Orchester und einer Schule" beim renommierten Wettbewerb Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder preisgekrönt. Seitdem haben rund ein Dutzend Schulen das Projekt auf sehr unterschiedliche Art und mit großer Begeisterung umgesetzt.

Die Komposition:
Die COOL SCHOOL SYMPHONY dauert eine knappe halbe Stunde und besteht aus einer Folge von neun thematisch sehr unterschiedlichen, ineinander übergehender, Sätzen (eine Einleitung, fünf in einen stabilen Tempo verlaufenden Sätze und drei freie Improvisations-Intermezzi). Auf diese Art ergibt sich eine große Anzahl von Aufgabenfeldern, die auf die beteiligten Klassen bzw. Gruppen verteilt werden können. Die Musik ist ebenso differenziert wie eingängig komponiert und bewegt sich stilistisch zwischen moderater moderner Klassik, Arrangements verschiedener Volksweisen und freien Klangmalereien. Wichtig für die Wirkung der COOL SCHOOL SYMPHONY im Konzert ist die Abwesenheit von verbalen Elementen, wie auch die Tatsache, dass alle ihre Sätze miteinander verbunden sind. Dadurch bricht der Fluss der Musik und der szenische Aktionen niemals ab, und es ergibt sich trotz aller Unterschiedlichkeit der einzelnen Episoden ein schöner Gesamtbogen. Das Orchester ist sinfonisch, aber weitgehend einfach besetzt (1,1,1,1; 2,1,1; 2Schlz, Str.); die Streicher können ggf. solistisch besetzt werden. Der Schwierigkeitsgrad der Orchesterstimmen entspricht professionellem Niveau.

Das Projekt:
Als Projekt vermag die COOL SCHOOL SYMPHONY Kinder unterschiedlichster Herkunft und Bildung auf ganz natürliche und praktische Art für das Musizieren, die Konzertbühne und klassische Musik zu begeistern. Sie ist geeignet für die Klassen 1 - 6, eventuell auch darüber hinaus. Aufgrund der identifikationsstiftenden Wirkung des Projektes ist die Teilnahme von ganzen Schulen besonders reizvoll, z.B. bei Schulfesten oder Jubiläumsfeiern. Dabei sind die Gestaltungsmöglichkeiten der COOL SCHOOL SYMPHONY vielfältig genug, um Größe, Profil, Ausstattung und Sonderwünsche einer jeden Schule zu berücksichtigen. Eine Schulband, ein Schulorchester, ein Schulchor oder ein Orff-Instrumentarium können ebenso eingesetzt werden wie Tanz-, Trommel- oder Theater-AG's. Musikalisch begabte und instrumental oder vokal fortgeschrittene Schüler können im Rahmen der Projektarbeit gefördert und mit besonderen Aufgaben betraut werden; der Fokus des Projekts liegt allerdings auf der Förderung von Kindern, die bisher keinen praktischen Zugang zur Musik hatten.

Die Projektziele:

  • Lernen durch (Mit-) Spielen
  • Erleben von klassischer Musik und der Institution "Konzert" aus eigenem Tun heraus, Bühnenluft schnuppern und Aufführungserfahrung sammeln
  • Lust auf Instrumentalspiel / Singen / Tanzen / Theater bekommen
  • Förderung künstlerischer Fähigkeiten auch ohne Kenntnis von Noten
  • Förderung des Sozialverhaltens und der Gemeinschaftsbildung (sowohl innerhalb der Klassen als auch in Bezug auf die ganze Schule)
  • Interdisziplinärer Austausch zwischen Musik, Tanz, bildender Kunst, Schauspiel etc.
  • Lehrerfortbildung
  • Institutionelle Vernetzung im Sinne der kulturellen Bildung



Ablauf des Projekts:
Die COOL SCHOOL SYMPHONY kann im Rahmen einer Projektwoche stattfinden, empfohlen werden aber fünf bis sechs Projekttage in einem Zeitraum von etwa einem Monat. Am Beginn des Projekts steht eine gemeinsame Sichtung der Möglichkeiten und Wünsche der jeweiligen Schule durch die (Musik-) Lehrer und den Dirigenten/Projektleiter, und es werden die künstlerischen Aufgaben auf die beteiligten Klassen verteilt. Die Einstudierung selbst geschieht durch die Klassenlehrer in Zusammenarbeit mit den Projektleitern, und ggf. den Musiklehrern der Schule und ist eine Kombination aus inhaltlichen Vorgaben im Großen, und vielen Gestaltungsfreiräumen im Kleine, bei denen sich auch die Kinder einbringen können. Hierfür steht eine Arbeits-CD zur Verfügung - die Einstudierung der Sinfonie nach Gehör ist gut möglich. Erst am letzten oder vorletzten Projekttag kommt das Orchester* hinzu, und am Ende steht ein temperamentvolles Abschlusskonzert vor Publikum. **

    * Das auf Schülerkonzerte spezialisierte und mit dem Projekt vertraute KAMMERORCHESTER UNTER DEN LINDEN steht für Kooperationen mit Berliner Schulen zur Verfügung, ev. auch darüber hinaus.

    **   Bei Aufführungen in Berlin hat sich hierfür der Kammermusiksaal der Philharmonie als "perfekte Bühne" bewährt..

Aspekte der Musikvermittlung:
Das Konzept der COOL SCHOOL SYMPHONY ist auf allen Ebenen darauf ausgerichtet, integrativ, motivierend und nachhaltig zu wirken:

  • Schüler werden auf ganz natürliche Art und durch eigenes Tun für klassische Musik und für die Institution "Konzert" begeistert.
  • Für die (Musik-) Lehrer stellt das Projekt eine hervorragende Fortbildung dar, und eine Möglichkeit, ihre pädagogische Arbeit ins Künstlerische zu erweitern. Darüber hinaus liefert das Projekt sowohl theoretisch als auch praktisch jede Menge Steilvorlagen für den Musikunterricht.
  • Schließlich wird auch das Publikum des Abschlusskonzerts in der ersten, etwa halbstündigen moderierten Konzerthälfte, in das Bühnengeschehen einbezogen, so dass bei der abschließenden Aufführung der alle Anwesenden, dies- und jenseits der Bühne, zu Mitwirkenden werden!
  • Besonders sinnvoll und im Sinne der Nachhaltigkeit der musikalischen Arbeit ist es, die Kooperation zwischen der Schule und dem Orchester in den Zusammenhang einer Patenschaft zu stellen. In deren Rahmen können Orchestermusiker und Dirigent frühzeitig mit den Kindern auf das Projekt hinarbeiten, dem Musikunterricht in unterschiedlichster Form assistieren und schließlich das Konzerterlebnis mit allen Beteiligten nacharbeiten und evaluieren.

Ausblicke:
Die Idee der COOL SCHOOL SYMPHONY lässt sich gut auch auf andere Institutionen oder Konzertformen übertragen. Bereits mehrfach realisiert wurde die Variante eines Mitmach-Familienkonzerts, bei dem statt Schülern das Publikum spontan das Bühnengeschehen bestreitet (FUNNY FAMILY SYMPHONY). Ebenso möglich sind Konzerte mit   Stadtteilläden u. -verbänden (KIEZ SYMPHONY), mit therapeutischen Einrichtungen usw. Auch die Variante eines regionalen Großprojekts, bei dem Schulen, Orchester, Musikschulen und andere Institutionen einer Region zusammenwirken, liegt im Rahmen der Möglichkeiten des Projekts und soll erstmals realisiert werden.

Weitere Informationen:
... wie z.B. eine DVD mit einem Konzertmitschnitt aus der Berliner Philharmonie, einer CD mit Szenenfotos, der Rezension der Uraufführung, einer Übersicht über den Ablauf des Werks, einem praktischen Leitfaden für Lehrer usw., schicken wir Ihnen gerne zu. Kontakt:

Andreas Peer Kähler (...der mit dem Education-Programm OHNE Millionen - so ein Mitargeiter der Berliner Philharmonie...)

Kastanienweg 37 / 14532 Stahnsdorf / Tel.: 03329-690307 / info@kudl-berlin.de

www.kudl-berlin.de/coolschool/coolschool.htm

 

Rezension der Uraufführung (Der Tagesspiegel, 30.09.2006) :

Schulkonzert mit Blitz und Donner

COOL SCHOOL SYMPHONY hatte in Moabit Premiere

 

Sie schlugen Murmeln aneinander, um Regen zu imitieren, sie bliesen auf Flötenköpfen wie zwitschernde Vögel, sangen kräftige Solos ins Mikro und schmetterten die Fanfaren mit selbst gebauten Trompeten: Schüler der Gotzkowsky-Grundschule im Moabiter Beussel-Kiez spielten am Freitag zu einer Premiere. Gemeinsam mit dem Berliner Kammerorchester Unter den Linden führten sie in ihrer Aula erstmals die COOL SCHOOL SYMPHONY auf, komponiert von Orchesterleiter Andreas Peer Kähler. Ziel des Projektes: es sollte auch Schüler für klassische Musik begeistern, die bisher noch kaum Berührung damit hatten und selbst kein Instrument spielen.

Zwei Monate hatten die Schüler der Klassen 3c, 4c und 6a für die Aufführung geprobt - die letzten drei Male gemeinsam mit dem Orchester. Die Profimusiker brachten in ihrer Sinfonie unterschiedlichste Musikrichtungen zusammen, von Polka und Folklore bis zu moderner Klassik. Und die Schüler fingen dazu mit ihren fantasievollen, teils selbst gebastelten Instrumenten und Klangstöcken die Natur musikalisch ein - Regen, den Wasser-Kreislauf, Gewitter und Blitze.

"In einem sozial schwachen Bezirk wie Moabit gibt es viele Kinder, die gar nicht mit Klassik in Kontakt kommen", erklären die zuständigen Lehrer. "Auch die möchten wir an diese Klänge heranführen". Mit Erfolg. Der zehnjährige Mazen ist auf den Klassik-Geschmack gekommen: "Früher hab ich nur Hip-Hop gehört. Das hier hat mir auch sehr gut gefallen."

Aus Sicht des Orchesters soll das Projekt nun auch an anderen Schulen fortgesetzt werden. Kein Problem wenn es nach den Kindern geht. "Am liebsten noch tausend Mal", strahlt Jaqueline (11) nach der Vorstellung.

Moritz Honert

 

Bericht eines Schulleiters (Kronach-Grundschule Berlin-Lichterfelde) :

Kronach-Grundschule goes Philharmonie!

COOL SCHOOL SYMPHONY war das Highlight des Jahres

Die Vorbereitung und Aufführung der Cool School Symphony war ein Höhepunkt des Schuljahres 2010/11 für unsere Kronach-Grundschule. Dieses Mitmach-Projekt  zusammen mit dem Kammerorchester Unter den Linden aktivierte nicht weniger als 400 Schüler sowie deren Lehrer und Eltern.

Die 4-wöchige Vorbereitungsphase (1-2-mal pro Woche) diente der Planung und Probe einer Choreographie und der Ausstattung für die verschiedenen Gruppen (Klassen bzw. AGs oder Teams) von Schülern. Bei der musikalischen Arbeit bei uns in der Schule war der Komponist, Dirigent und Orchesterleiter Andreas Peer Kähler federführend. Besonders beeindruckend war dann das Gefühl, auf der Bühne des Kammermusiksaales der Philharmonie zu stehen und mit den Musikern eine Einheit zu bilden. Das Abschlusskonzert wurde vom Publikum begeistert gefeiert und ein Riesenerfolg.

Vom gesamten Projekt wurden Fotos gemacht und zusammen mit einem Mitschnitt der Aufführung auf einer DVD verewigt. Durch den Verkauf der Eintrittskarten in der Philharmonie und der DVDs konnten wir die Finanzierung sicherstellen. Ich kann dieses Projekt allen Grundschulen nur empfehlen. Durch das gemeinsame Proben und nicht zuletzt das unvergessliche Konzert in der Philharmonie entstand ein tragendes Gemeinschaftsgefühl von Schülern, Lehrern und Eltern.

Rainer Belusa

 

Aufbau der COOL SCHOOL SYMHONY:

 

A     Einleitung

    Orchester und Kinder klatschen im Wechsel, "zählen" anhand einer sich aufbauenden Tonleiter. Am Ende fliegen alle Hände zur "Rakete" hoch.

B     Polka (schwedisch)

    Dieser temperamentvolle Satz eignet sich auf Grund seines durchgehenden Metrums und seiner klaren Strophenfolge gut zum Tanzen. In der ersten Strophe stellt sich das Orchester zunächst als Ganzes und mit seinen einzelnen Gruppen vor. In den folgenden beiden Strophen ist eine Aufteilung der Kinder in eine (klatschende und/oder spielende) Rhythmusgruppe und eine Tanzgruppe sinnvoll. Dabei können die verwendeten Rhythmen und Choreographien den Möglichkeiten der Kinder genau angepasst werden. Auf dem "Tusch" des Schlussakkords geht das Klatschen in Beifall und dann in einem langgezogenen diminuendo in "Regen" über.

C     Improvisation Der Kreislauf des Wassers

    "Nieselregen" - "Dauerregen" - "starker Regen" - "Gewitter: Blitz und Donner" - "Aufklaren / Sonne" - "Rinnsal" - "Bach" - "Fluss" - "Meer" - "Verdunsten" - "Nieselregen". Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, diese Folge mit Mitteln des darstellenden Spiels, der Lautmalerei, mit selbst gebauten Instrumenten (Regenstäben u.a.), selbst geschneiderten Kostümen usw. szenisch und musikalisch zu gestalten.

D     Kanon Frere Jacques (französisch)

    In den Regen hinein beginnen die Orchesterpauken mit ostinatem "f" und "c", Boomwhacker führen das Thema ein. Es bietet sich an, den (vierstimmigen) Kanon mit vier verschiedenen Gruppen und in vier verschiedenen Sprachen zu singen. Dabei können alle vorhandenen Melodieinstrumente eingesetzt und auf dem Höhepunkt auch das Publikum einbezogen werde. Dieser Satz liegt ganz bei den Kindern, das Orchester stützt nur die einzelnen Stimmen (und kontrolliert das Grundtempo). Am Ende bleiben wiederum die Boomwhacker übrig, in deren Melodie sich schon die ersten (Orchester-) Vögel mischen.

E     Improvisation Vogelkonzert

    Kinder und Orchester inszenieren gemeinsam eine klangprächtige und fantasievolle Collage: die Kinder spielen Wachtel, Kuckuck, Nachtigall, Papageno-Pfeifchen, Kolbenflöten usw. auch das Singen von diversen Vogelliedern und szenisches Spiel um das Thema "Vögel" herum sind möglich. Das Orchester zitiert und imitiert professionell Vogelmelodien, in den tiefen Streichern erscheint in stark verfremdeter Gestalt das Lied "Kommt ein Vogel geflogen". Es entsteht eine fantasievolle Mischung aus Geräuschen und Motiven. Die Ebenmäßigkeit dieser Collage wird am Ende durch das Auftauchen einer Katze gebrochen, vor der die (Vögel-) Kinder von der Bühne fliehen...

F     Das Karussell (finnisch)

    In die abnehmende Geräuschkulisse des Vogelkonzertes hinein beginnt die Blockflöte mit der Melodie einer finnischen Volksweise, die insgesamt viermal erklingt, jeweils in Tempo und Dynamik gesteigert. Auch dieser Satz eignet sich aufgrund seines durchgehenden Metrums gut zum Tanzen (es bietet sich ein traditioneller Rundtanz an), es können aber auch Rhythmusinstrumente (Maracas, Djemben, Trommeln usw.) eingesetzt werden. Der Lärmpegel und das Temperament steigern sich bis zum Ausbruch des Chaos...

G     Improvisation Im Bandkeller

    Fließender Übergang: das Drum Set im Orchester setzt fortissimo ein und nimmt die Kinder mit ins Schlepptau. Klarinette, Trompete und Posaune improvisieren frei und heftig, E-Gitarren können ebenfalls zum Einsatz kommen. Die Kinder tanzen wild und frei - oder die Schulband oder eine Akrobatik- oder Breakdance-Gruppe haben hier ihren großen Auftritt... - der Satz ist in seiner Stilistik und seinem Ablauf offen gehalten. Aus dem allgemeinen Lärm führen die Orchester-Schlagzeuger in einem langgezogenen diminuendo allmählich in die Stimmung des Wiegenliedes.

H     Wiegenlied (russisch)

    In den letzten leisen Schlagzeug-Klangteppich hinein präludiert das Orchester bruchstückhaft Motive des Wiegenliedes. Dann singen die Kinder nach Absprache zwischen vier und sechs Strophen, im großen oder im kleinen Chor, zu dritt oder als Solo, deutsch oder russisch, ganz nach Absprache; eine zweite Stimme kann von Erwachsenen (Lehrer?, Orchestermusiker?) gesungen werden. Die letzte Strophe wird bocchia chiusa gesungen, nur tiefe Streicher und Pauken untermalen. Es wird sehr leise, Feuerzeuge oder Wunderkerzen werden entzündet...

I     Finale Grande: Carioca (brasilianisch)

    Wieder fließender Übergang. Im Orchester schält sich allmählich ein Samba-Rhythmus heraus, vereinzelte Motive der Carioca erklingen. Mit Beginn des Themas übernimmt der eine Teil der Kindergruppe auf Klanghölzer, Maracas, Djemben usw. den 3/3/2-Rhythmus (der bis zum Schluss konstant bleibt), während der andere Teil ihn tanzt. Es ist auch möglich, die Musik einer gespielten Szene (z.B. in einem lateinamerikanischen Café) zu unterlegen. Ab der zweiten Strophe wird auch das Publikum mit La-Ola-Wellen und Klatschen einbezogen. Der Satz steigert sich kontinuierlich, am Ende können auch Sirenen, Fußballtröten, Autohupen, Konfettikanonen usw. zum Einsatz kommen. Kurz vor Ende wird - per großem Schild - ein Hund mit Sprechblase "WUFF!" angezeigt; auf dem letzten Akkord der Musik rufen alle Kinder zusammen mit dem Publikum "WUFF!", womit die COOL SCHOOL SYMPHONY zu einem fröhlichen Abschluss kommt.

 

Stimmen von Erwachsenen zur "COOL SCHOOL SYMPHONY":

"Dieses Projekt überzeugt wegen der großen Intensität: Ein Orchesterwerk wurde eigens für dieses Projekt komponiert und derart konzipiert, dass auch Schüler ohne Notenkenntnisse integriert werden können. Die Schüler sind an komplexen musikalischen Abläufen beteiligt und treten in einen direkten Dialog mit dem Orchester. Das Werk eröffnet die Möglichkeit, sich den musikalischen Fähigkeiten verschiedener Schülergruppen anzupassen."

    aus der Laudatio der Jury von "Kinder zum Olymp!" (Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder, bei dem die "COOL SCHOOL SYMPHONY" 2007 den Sonderpreis der Deutschen Bank für das "Bestes Gemeinschaftsprojekt zwischen einer Schule und einem Orchester" erhielt)

"... Welch wunderbares Projekt:"

    Kolja Blacher (Weltklasse-Geiger und Vater, eines an einer Aufführung beteiligten Sohnes)

"So muss fruchtbare musikalische Jugendarbeit gestaltet werden! Kählers sehr gut komponierte "COOL SCHOOL SYMPHONY" trifft genau den wichtigen Weg zwischen Herausforderung an die Kinder in Sachen Konzentration und Freude am Mitmachen."

    Prof. Gerd Albrecht (Dirigent und einer der Pioniere auf dem Gebiet von Education-Projekten)

"Es wird so viel von kultureller Bildung gesprochen und was wir Orchestermusiker dazu beitragen können, beispielsweise an Schulen. Dies hier ist ein Projekt, das ganz praktisch und quasi aus dem Stand heraus alle Kinder zu begeistern vermag, egal wie "bildungsnah" oder "bildungsfern" ihr Hintergrund ist. Nachahmenswert!"

    Marko Gartelmann (Orchestermusiker und Leiter der Education-Abteilung der Bremer Philharmoniker)

"Wenn ich mich später an die Schulzeit meiner Kinder erinnere, wird ein Gedanke immer dieses wunderschöne Konzert sein."

    Manuela Eitner (Elternvertreterin und Mutter mehrerer an einer Aufführung der CSS beteiligten Kinder)

"Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist deswegen ein so gelungenes Projekt, weil der Schule zwar ein fester musikalischer und thematischer Rahmen vorgegeben wird, dennoch aber bei der Gestaltung der Kreativität und Fantasie genügend freier Raum gelassen wird. Von dieser musikalischen Reise kehrt jeder Schüler, jeder Lehrer und jeder Zuschauer mit reichen Erfahrungen und Eindrücken zurück."

    Susanne Zülsdorf (Musiklehrerin und Projektleiterin einer Aufführung der CSS in der Berliner Philharmonie)

"Mir hat es große Freude bereitet euer wunderschönes Konzert mit der COOL SCHOOL SYMPHONY erlebt zu haben. Mit Ihrem Orchester ermöglichen Sie Kindern den Zugang zu Musik und sind Wegbereiter für Offenheit, Völkerverständigung und Liebe zur Musik."

    Njamy Sitson (in Augsburg lebender Komponist, Sänger und Erzähler aus Kamerun)

Stimmen von Kindern zur "COOL SCHOOL SYMPHONY":

"Das war ein schönes Konzert, weil ich nicht die ganze Zeit still sein musste." Joni (6)

"Ich Fantes Toll das du uns Geholfen hast ich hate Angst das ich was falsch Mache Aba Mit dir ging es toll." Anna (6)

"Mir hat das Konzert sehr doll gehfallen! Die COOL SCHOOL SYMPHONY sollte noch 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Mal wiederhohlt werden!!!" Vincent (7)

"Schade dass es so schell vorbei war. Es war besonders schön weil es so ein außergewöhnliches Stück war, alle durften mitmachen! Sie haben toll komponiert." Naima (8)

"Ich Fand es Toll das ich Dirigentin sein durfte. Und ein großen dank an das Orchester, das soo Toll gehört hatt. Meine Mama war sehr stollz auf mich." Marlene (8)

"Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist einer meiner schönsten erlebise meines Lebens. Macht weiter so, ich wünsche euch fil afolk!!" Sophie (9)

"Ich war ganz doll aufgerekt. Zum glück hat alles gut geklabt. Hoffentlich machst du das noch mit mehr Schulen." Tobias (9)

"Ich fand es super, weil ich das erste Mal vor so vielen Leuten auf der Bühne stehen durfte. Besonders toll fand ich es mit echten Musikern zusammen zu arbeiten. Diesen Auftritt werde ich nie vergessen." Lilly / Jonas (10)

"Bei der Aufführung fand ich es gut dass das Publikum so viel mitmachen durfte. Die Idee das Kinder die COOL SCHOOL SYMPHONY vorführen sollen ist toll." Mariam (10)

"Ich war ganz begeistert wie Ihr Orchester es geschafft hat auf den Punkt zu spielen. Tool fand ich auch wie Sie das Publikum mit einbezogen haben." Tin (11)