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                                   COOL SCHOOL SYMPHONY

                        Ein Gemeinschaftsprojekt für Schulen und Orchester -
                       preisgekrönt beim Wettbewerb  Kinder zum Olymp! 2007


Nächste Aufführungstermine:

Freitag, 5. März 2010, 16.30 Uhr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie (Kooperation mit der Katholischen Schule St. Franziskus Berlin-Schöneberg).

Freitag, 18. Juni 2010, 16.30 Uhr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie (Kooperation mit der Christoph-Ruden-Grundschule Berlin-Neukölln-Schirmherrschaft: Christian Thielemann).

Freitag, 2. Juli 2010, 16.30 Uhr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie (Kooperation mit der Reginhard-Grundschule Berlin-Reinickendorf).

Interessierten Lehrer/Innen stehen Freikarten zur Verfügung (nach Kontaktaufnahme unter info@kudl-berlin.de

Es gibt noch freie Termine für weitere Kooperationen im Schuljahr 2010/2011.

Eine Mappe mit ausführlichen Projekt-Informationen, Szenenfotos und einer DVD mit einem Live-Mitschnitt einer früheren Aufführung kann unter  info@kudl-berlin.de  angefordert werde.



                                         Exposé :

Die Idee:

Grundidee der COOL SCHOOL SYMPHONY - einer Komposition des Dirigenten und Musikpädagogen ANDREAS PEER KÄHLER - ist das Zusammenwirken einer größeren Schüler-gruppe (mit und ohne Notenkenntnissen) und eines professionellen Orchesters als gleichberechtigte Partner eines Konzerts. Das gemeinsame Arbeiten von Profis und Amateuren, von Kindern und Erwachsenen wird möglich durch eine einfache Aufgabenteilung: während das Orchester vor allem für einen stabilen Ablauf sorgt, eröffnet sich für die Kindergruppe viel kreativer, notenunabhängiger Spielraum. Der Part der Kinder umfasst dabei instrumentales Musizieren ebenso wie Tanzen, Singen, Klatschen, Pfeifen und Klangmalen bei verschiedenen freien Improvisationen. Auch handwerkliche Tätigkeiten wie das Bauen eigener Instrumente (z.B. Regenstäbe), das Herstellen von Kulissen und Masken oder das Schneidern von Kostümen können in das Projekt eingehen und es dadurch interdisziplinär erweitern.


Die Entstehung:

Die COOL SCHOOL SYMPHONY wurde 2006 komponiert und in einer Berliner Grundschule des sozialen Brennpunkts sehr erfolgreich uraufgeführt. Im Mai 2007 wurde das Werk als "bestes Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Orchester und einer Schule" beim renommierten Wettbewerb Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder preisgekrönt. Seitdem wurde es von mehreren Schulen auf sehr unterschiedliche Art, aber stets mit großem Erfolg realisiert.


Die Komposition:

Die COOL SCHOOL SYMPHONY  dauert eine knappe halbe Stunde und besteht aus einer Folge von mehreren notierten, in einem stabilen Tempo verlaufenden Sätzen, zwischen die freie Improvisations-Intermezzi geschoben sind. Auf diese Art ergibt sich eine große Anzahl von Aufgabenfeldern, die auf die beteiligten Klassen bzw. Gruppen verteilt werden können. Alle Sätze gehen fließend ineinander über. Die Musik ist ebenso differenziert wie eingängig komponiert und bewegt sich stilistisch zwischen moderater moderner Klassik, Arrangements verschiedener Volksweisen und freien Klangmalereien. 
Das Orchester ist sinfonisch, aber weitgehend einfach besetzt (1,1,1,1; 2,1,1; 2 Schz, Str), die Streicher können ggf. auch solistisch besetzt werden. Der Schwierigkeitsgrad der Orchesterstimmen entspricht professionellem Niveau.


Das Projekt:

Das Projekt COOL SCHOOL SYMPHONY ist geeignet für die Klassenstufen 1–7 und vermag Kinder unterschiedlichster Herkunft und Bildung auf ganz natürliche und praktische Art für Musik, das Musizieren und klassische Musik überhaupt zu begeistern. Besonders reizvoll ist die Teilnahme einer ganzen Schule aufgrund der identifikationsstiftenden Wirkung des Projektes, z.B. bei Schulfesten oder beim Feiern von Jubiläen. Auch für die Vernetzung lokaler Strukturen (was die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Orchestern, Musikschulen, Konzertveranstaltern etc betrifft) ist das Projekt ideal.
In ihrer formalen Anlage und mit ihren kompositorischen Freiräumen ist die COOL SCHOOL SYMPHONY so strukturiert, dass die besonderen Gegebenheiten jeder Schule (Größe, Schulprofil etc) berücksichtigt werden können; eine Schulband, ein Schulorchester oder ein Orff-Instrumentarium können dabei ebenso eingesetzt werden wie Tanz- oder sonstige AGs.


Die Projektziele:

  •    Lernen durch (Mit-)Spielen
  •    Erleben von klassischer Musik und der Institution „Konzert“ aus eigenem Tun heraus
  •    Bühnenluft schnuppern und Aufführungserfahrung sammeln
  •    Lust auf Instrumentalspiel / Singen / Tanzen bekommen
  •    Förderung künstlerischer Fähigkeiten auch ohne Kenntnis von Noten
  •    Förderung des Sozialverhaltens und der Gemeinschaftsbildung
       (sowohl innerhalb der Klassen als auch in Bezug auf die ganze Schule)
  •    Interdisziplinärer Austausch zwischen Musik, Tanz, bildender Kunst, Schauspiel etc
  •    Begegnung zwischen Schülern und professionellen Musikern
  •    Lehrerfortbildung
  •    Institutionelle Vernetzung im Sinne der kulturellen Bildung


Ablauf des Projekts:

Am Beginn des Projekts COOL SCHOOL SYMPHONY steht eine gemeinsame Sichtung der Möglichkeiten und Wünsche der jeweiligen Schule durch die (Musik-)Lehrer und den Dirigenten/ Projektleiter. Das Pädagogenteam verteilt dann die künstlerischen Aufgaben auf die beteiligten Klassen und studiert diese in separaten Proben mit den Kindern ein. Dies kann im Rahmen einer Projektwoche oder mit mehreren wöchentlichen Einzelterminen geschehen; dem entsprechend hat das Projekt einen zeitlichen Rahmen von entweder einer oder ca. vier bis fünf Wochen.
Für die Einstudierung steht den Kindergruppen eine CD zur Verfügung - die Arbeit an der Sinfonie nach Gehör ist gut möglich. An die schulinterne Vorbereitungsphase schließt sich eine gemeinsame Probe mit Orchester* an, und am Ende des Projekts steht ein temperamentvolles Abschlusskonzert vor Publikum. Bei Aufführungen in Berlin hat sich dafür der Kammermusiksaal der Philharmonie als perfekte Bühne herausgestellt.

*     (Das auf Schülerkonzerte spezialisierte und mit dem Projekt vertraute Berliner KAMMERORCHESTER            UNTER DEN LINDEN  steht für Kooperationen mit Berliner Schulen zur Verfügung, ev. auch darüber               hinaus.


Aspekte der Musikvermittlung:

Das Konzept der COOL SCHOOL SYMPHONY ist auf allen Ebenen darauf ausgerichtet, integrativ, motivierend und nachhaltig zu wirken.
Schüler werden auf ganz natürliche Art und durch eigenes Tun für klassische Musik und für die Institution „Konzert“ begeistert (s.o.).
Für die (Musik-)Lehrer stellt das Projekt eine hervorragende Fortbildung dar und eine Möglichkeit, ihre pädagogische Arbeit ins Künstlerische zu erweitern. Darüber hinaus liefert das Projekt sowohl theoretisch als auch praktisch jede Menge Steilvorlagen für den Musikunterricht.
 
Schließlich wird das Publikum des Abschlusskonzerts (Eltern, Geschwister, Freunde etc) in der ersten, etwa halbstündigen moderierten Konzerthälfte in das Bühnengeschehen einbezogen, so dass bei der abschließenden Aufführung der COOL SCHOOL SYMPHONY alle Konzertbesucher dies- und jenseits der Bühne zu Mitwirkenden werden.


Ausblicke:

Die Grundidee der COOL SCHOOL SYMPHONY lässt sich gut auch auf andere Institutionen oder Konzertformen übertragen. Bereits mehrfach realisiert wurde die Variante eines Mitmach-Familienkonzerts, bei dem statt der Kindergruppe das Publikum spontan das Bühnengeschehen bestreitet (FUNNY FAMILY SYMPHONY ï�Š). Ebenfalls möglich sind Gemeinschaftsaufführungen mit Stadtteilläden und -verbänden (KIEZ SYMPHONY ï�Š), mit therapeutischen Einrichtungen usw.


Weitere Informationen:

… wie z.B. eine DVD mit einem Konzertmitschnitt aus der Berliner Philharmonie, eine CD mit Szenenfotos, eine Rezension der Uraufführung, eine Übersicht über den Ablauf des Werks usw. schicken wir Ihnen gerne zu.  Ihre Ansprechpartner sind: 

Andreas Peer Kähler  (im Großraum Berlin):  Tel. 03329 – 690307 / info@kudl-berlin.de
Lutz Dollereder  (über Berlin hinaus):  Tel. 0179 - 744 24 71  /  lutz.dollereder@web.de




(Erwachsene) Stimmen zur  COOL SCHOOL SYMPHONY:


Dieses Projekt überzeugt wegen der großen Intensität: Ein Orchesterwerk wurde eigens für dieses Projekt komponiert und derart konzipiert, dass auch Schüler ohne Notenkenntnisse integriert werden können. Die Schüler sind an komplexen musikalischen Abläufen beteiligt und treten in einen direkten Dialog mit dem Orchester. Das Werk eröffnet die Möglichkeit, sich den musikalischen Fähigkeiten verschiedener Schülergruppen anzupassen.

                aus der Laudatio der Jury von Kinder zum Olymp!         (wo die COOL SCHOOL SYMPHONY 2007 den Sonderpreis der Deutschen Bank als „bestes Gemeinschaftsprojekt zwischen einer Schule und einem Orchester“ erhielt)


… Welch wunderbares Projekt!
                Kolja Blacher     Weltklasse-Geiger und Vater eines an einer Aufführung beteiligten Sohnes


So muss fruchtbare musikalische Jugendarbeit gestaltet werden! Kählers sehr gut komponierte COOL SCHOOL SYMPHONY  trifft genau den wichtigen Weg zwischen Herausforderung an die Kinder in Sachen Konzentration und Freude am Mitmachen.
                 Prof. Gerd Albrecht    Dirigent und einer der Pioniere auf dem Gebiet von Education-Projekten



Es wird so viel von kultureller Bildung gesprochen und was wir Orchestermusiker dazu bei-tragen können, beispielsweise an Schulen. Dies hier ist ein Projekt, das ganz praktisch und quasi aus dem Stand heraus alle Kinder zu begeistern vermag, egal wie "bildungsnah" oder "bildungsfern" ihr Hintergrund ist. Nachahmenswert!
                Marko Gartelmann    Orchestermusiker und Leiter der Education-Abteilung der Bremer Philharmoniker


Wenn ich mich später an die Schulzeit meiner Kinder erinnere, wird ein Gedanke immer dieses wunderschöne Konzert sein.
                Manuela Eitner    Elternvertreterin und Mutter mehrerer an einer Aufführung der CSS beteiligten Kinder


Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist deswegen ein so gelungenes Projekt, weil der Schule zwar ein fester musikalischer und thematischer Rahmen vorgegeben wird, dennoch aber bei der Gestaltung der Kreativität und Fantasie genügend freier Raum gelassen wird. Von dieser musikalischen Reise kehrt jeder Schüler, jeder Lehrer und jeder Zuschauer mit reichen Erfahrungen und Eindrücken zurück.
                Susann Zülsdorf    Musiklehrerin und Projektleiterin einer Aufführung der CSS in der Berliner Philharmonie


Mir hat es große Freude bereitet euer wunderschönes Konzert mit der COOL SCHOOL SYMPHONY erlebt zu haben. Mit Ihrem Orchester ermöglichen Sie Kindern den Zugang zu Musik und sind Wegbereiter für Offenheit, Völkerverständigung und Liebe zu der Musik.
               Njamy Sitson    in Augsburg lebender Komponist, Sänger und Erzähler aus Kamerun       




Kinder-Stimmen zur  COOL SCHOOL SYMPHONY:


Das war ein schönes Konzert, weil ich nicht die ganze Zeit still sein musste.  – Joni (6)

Ich Fantes Toll das du uns Geholfen hast ich hate Angst das ich was falsch Mache Aba Mit dir ging es toll.  – Anna (6)

Mir hat das Konzert sehr doll gehfallen! Die COOL SCHOOL SYMPHONY sollte noch 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Mal wiederhohlt werden!!!  – Vincent (7)

Schade dass es so schnell vorbei war. Es war besonders schön weil es so ein außergewöhnliches Stück war, alle durften mitmachen! Sie haben toll komponiert.  – Naima (8)

Ich Fand es Toll das ich Dirigentin sein durfte. Und ein großen dank an das Orchester, das soo Toll gehört hatt. Meine Mama war sehr stollz auf mich.  – Marlene (8)

Die Cool School Symphony ist einer meiner schönsten erlebise meines Lebens. Macht weiter so, ich wünsche euch fil afolk!!  – Sophie (9)

Ich war ganz doll aufgerekt. Zum glück hat alles gut geklabt. Hoffentlich machst du das noch mit mehr Schulen.  – Tobias (9)

Ich fand es super, weil ich das erste Mal vor so vielen Leuten auf der Bühne stehen durfte. Besonders toll fand ich es mit echten Musikern zusammen zu arbeiten. Diesen Auftritt werde ich nie vergessen.  – Lilly / Jonas (10)

Bei der Aufführung fand ich es gut dass das Publikum so viel mitmachen durfte. Die Idee das Kinder die COOL SCHOOL SYMPHONY  vorführen sollen ist toll.  – Mariam (10)

Ich war ganz begeistert wie Ihr Orchester es geschafft hat auf den Punkt zu spielen. Toll fand ich auch wie Sie das Publikum mit einbezogen haben.  – Tin (11)




Rezension der Uraufführung   (Der Tagesspiegel,  30.09.2006) :

                     Schulkonzert mit Blitz und Donner

                         COOL SCHOOL SYMPHONY   hatte in Moabit Premiere

Sie schlugen Murmeln aneinander, um Regen zu imitieren, sie bliesen auf Flötenköpfen wie zwitschernde Vögel, sangen kräftige Solos ins Mikro und schmetterten die Fanfaren mit selbst gebauten Trompeten: Schüler der Gotzkowsky-Grundschule im Moabiter Beussel-Kiez spielten am Freitag zu einer Premiere. Gemeinsam mit dem Berliner Kammerorchester Unter den Linden führten sie in ihrer Aula erstmals die „COOL SCHOOL SYMPHONY“ auf, komponiert von Orchesterleiter Andreas Peer Kähler. Ziel des Projektes: es sollte auch Schüler für klassische Musik begeistern, die bisher noch kaum Berührung damit hatten und selbst kein Instrument spielen.
Zwei Monate hatten die Schüler der Klassen 3c, 4c und 6a für die Aufführung geprobt – die letzten drei Male gemeinsam mit dem Orchester. Die Profimusiker brachten in ihrer Sinfonie unterschiedlichste Musikrichtungen zusammen, von Polka und Folklore bis zu moderner Klassik. Und die Schüler fingen dazu mit ihren fantasievollen, teils selbst gebastelten Instrumenten und Klangstöcken die Natur musikalisch ein – Regen, den Wasser-Kreislauf, Gewitter und Blitze.           
„In einem sozial schwachen Bezirk wie Moabit gibt es viele Kinder, die gar nicht mit Klassik in Kontakt kommen“, erklären die zuständigen Lehrer. „Auch die möchten wir an diese Klänge heranführen“. Mit Erfolg. Der zehnjährige Mazen ist auf den Klassik-Geschmack gekommen: „Früher hab ich nur HipHop gehört. Das hier hat mir auch sehr gut gefallen.“
Aus Sicht des Orchesters soll das Projekt nun auch an anderen Schulen fortgesetzt werden. Kein Problem, wenn es nach den Kindern geht. „Am liebsten noch tausend Mal“, strahlt Jaqueline (11) nach der Vorstellung.
                                                                                                      Moritz Honert