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COOL SCHOOL SYMPHONY Ein Gemeinschaftsprojekt für Schulen und Orchester -
Die Entstehung: Die Komposition: Das Projekt: Die Projektziele:
Ablauf des Projekts: * Das auf Schülerkonzerte spezialisierte und mit dem Projekt vertraute KAMMERORCHESTER UNTER DEN LINDEN steht für Kooperationen mit Berliner Schulen zur Verfügung, ev. auch darüber hinaus. ** Bei Aufführungen in Berlin hat sich hierfür der Kammermusiksaal der Philharmonie als "perfekte Bühne" bewährt.. Aspekte der Musikvermittlung:
Ausblicke: Weitere Informationen: Andreas Peer Kähler (...der mit dem Education-Programm OHNE Millionen - so ein Mitargeiter der Berliner Philharmonie...) Kastanienweg 37 / 14532 Stahnsdorf / Tel.: 03329-690307 / info@kudl-berlin.de www.kudl-berlin.de/coolschool/coolschool.htm
Rezension der Uraufführung (Der Tagesspiegel, 30.09.2006) : Schulkonzert mit Blitz und Donner
Zwei Monate hatten die Schüler der Klassen 3c, 4c und 6a für die Aufführung geprobt - die letzten drei Male gemeinsam mit dem Orchester. Die Profimusiker brachten in ihrer Sinfonie unterschiedlichste Musikrichtungen zusammen, von Polka und Folklore bis zu moderner Klassik. Und die Schüler fingen dazu mit ihren fantasievollen, teils selbst gebastelten Instrumenten und Klangstöcken die Natur musikalisch ein - Regen, den Wasser-Kreislauf, Gewitter und Blitze. "In einem sozial schwachen Bezirk wie Moabit gibt es viele Kinder, die gar nicht mit Klassik in Kontakt kommen", erklären die zuständigen Lehrer. "Auch die möchten wir an diese Klänge heranführen". Mit Erfolg. Der zehnjährige Mazen ist auf den Klassik-Geschmack gekommen: "Früher hab ich nur Hip-Hop gehört. Das hier hat mir auch sehr gut gefallen." Aus Sicht des Orchesters soll das Projekt nun auch an anderen Schulen fortgesetzt werden. Kein Problem wenn es nach den Kindern geht. "Am liebsten noch tausend Mal", strahlt Jaqueline (11) nach der Vorstellung. Moritz Honert
Bericht eines Schulleiters (Kronach-Grundschule Berlin-Lichterfelde) : Kronach-Grundschule goes Philharmonie!
Die Vorbereitung und Aufführung der Cool School Symphony war ein Höhepunkt des Schuljahres 2010/11 für unsere Kronach-Grundschule. Dieses Mitmach-Projekt zusammen mit dem Kammerorchester Unter den Linden aktivierte nicht weniger als 400 Schüler sowie deren Lehrer und Eltern. Die 4-wöchige Vorbereitungsphase (1-2-mal pro Woche) diente der Planung und Probe einer Choreographie und der Ausstattung für die verschiedenen Gruppen (Klassen bzw. AGs oder Teams) von Schülern. Bei der musikalischen Arbeit bei uns in der Schule war der Komponist, Dirigent und Orchesterleiter Andreas Peer Kähler federführend. Besonders beeindruckend war dann das Gefühl, auf der Bühne des Kammermusiksaales der Philharmonie zu stehen und mit den Musikern eine Einheit zu bilden. Das Abschlusskonzert wurde vom Publikum begeistert gefeiert und ein Riesenerfolg. Vom gesamten Projekt wurden Fotos gemacht und zusammen mit einem Mitschnitt der Aufführung auf einer DVD verewigt. Durch den Verkauf der Eintrittskarten in der Philharmonie und der DVDs konnten wir die Finanzierung sicherstellen. Ich kann dieses Projekt allen Grundschulen nur empfehlen. Durch das gemeinsame Proben und nicht zuletzt das unvergessliche Konzert in der Philharmonie entstand ein tragendes Gemeinschaftsgefühl von Schülern, Lehrern und Eltern. Rainer Belusa
Aufbau der COOL SCHOOL SYMHONY:
A Einleitung Orchester und Kinder klatschen im Wechsel, "zählen" anhand einer sich aufbauenden Tonleiter. Am Ende fliegen alle Hände zur "Rakete" hoch. B Polka (schwedisch) Dieser temperamentvolle Satz eignet sich auf Grund seines durchgehenden Metrums und seiner klaren Strophenfolge gut zum Tanzen. In der ersten Strophe stellt sich das Orchester zunächst als Ganzes und mit seinen einzelnen Gruppen vor. In den folgenden beiden Strophen ist eine Aufteilung der Kinder in eine (klatschende und/oder spielende) Rhythmusgruppe und eine Tanzgruppe
sinnvoll. Dabei können die
verwendeten Rhythmen und Choreographien den Möglichkeiten der Kinder genau angepasst werden. Auf dem "Tusch" des Schlussakkords geht das Klatschen in Beifall und dann in einem langgezogenen diminuendo in "Regen" über. C Improvisation Der Kreislauf des Wassers "Nieselregen" - "Dauerregen" - "starker Regen" - "Gewitter: Blitz und Donner" - "Aufklaren / Sonne" - "Rinnsal" - "Bach" - "Fluss" - "Meer" - "Verdunsten" - "Nieselregen". Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, diese Folge mit Mitteln des darstellenden Spiels, der
Lautmalerei, mit selbst gebauten
Instrumenten (Regenstäben u.a.), selbst geschneiderten Kostümen usw. szenisch und musikalisch zu gestalten. D Kanon Frere Jacques (französisch) In den Regen hinein beginnen die Orchesterpauken mit ostinatem "f" und "c", Boomwhacker führen das Thema ein. Es bietet sich an, den (vierstimmigen) Kanon mit vier verschiedenen Gruppen und in vier verschiedenen Sprachen zu singen. Dabei können alle vorhandenen Melodieinstrumente eingesetzt und auf dem Höhepunkt auch das Publikum einbezogen werde. Dieser Satz liegt ganz bei
den Kindern, das Orchester stützt nur die einzelnen Stimmen (und kontrolliert das Grundtempo). Am Ende bleiben wiederum die Boomwhacker übrig, in deren Melodie sich schon die ersten (Orchester-) Vögel mischen.
Kinder und Orchester inszenieren gemeinsam eine klangprächtige und fantasievolle Collage: die Kinder spielen Wachtel, Kuckuck, Nachtigall, Papageno-Pfeifchen, Kolbenflöten usw. auch das Singen von diversen Vogelliedern und szenisches Spiel um das Thema "Vögel" herum sind möglich. Das Orchester zitiert und imitiert professionell Vogelmelodien, in den tiefen
Streichern erscheint in stark
verfremdeter Gestalt das Lied "Kommt ein Vogel geflogen". Es entsteht eine fantasievolle Mischung aus Geräuschen und Motiven. Die Ebenmäßigkeit dieser Collage wird am Ende durch das Auftauchen einer Katze gebrochen, vor der die (Vögel-) Kinder von der Bühne fliehen... F Das Karussell (finnisch) In die abnehmende Geräuschkulisse des Vogelkonzertes hinein beginnt die Blockflöte mit der Melodie einer finnischen Volksweise, die insgesamt viermal erklingt, jeweils in Tempo und Dynamik gesteigert. Auch dieser Satz eignet sich aufgrund seines durchgehenden Metrums gut zum Tanzen (es bietet sich ein traditioneller Rundtanz an), es können aber auch Rhythmusinstrumente
(Maracas, Djemben, Trommeln
usw.) eingesetzt werden. Der Lärmpegel und das Temperament steigern sich bis zum Ausbruch des Chaos...
Fließender Übergang: das Drum Set im Orchester setzt fortissimo ein und nimmt die Kinder mit ins Schlepptau. Klarinette, Trompete und Posaune improvisieren frei und heftig, E-Gitarren können ebenfalls zum Einsatz kommen. Die Kinder tanzen wild und frei - oder die Schulband oder eine Akrobatik- oder Breakdance-Gruppe haben hier ihren großen Auftritt... - der Satz ist in
seiner Stilistik und seinem
Ablauf offen gehalten. Aus dem allgemeinen Lärm führen die Orchester-Schlagzeuger in einem langgezogenen diminuendo allmählich in die Stimmung des Wiegenliedes. H Wiegenlied (russisch) In den letzten leisen Schlagzeug-Klangteppich hinein präludiert das Orchester bruchstückhaft Motive des Wiegenliedes. Dann singen die Kinder nach Absprache zwischen vier und sechs Strophen, im großen oder im kleinen Chor, zu dritt oder als Solo, deutsch oder russisch, ganz nach Absprache; eine zweite Stimme kann von Erwachsenen (Lehrer?, Orchestermusiker?) gesungen
werden. Die letzte Strophe wird
bocchia chiusa gesungen, nur tiefe Streicher und Pauken untermalen. Es wird sehr leise, Feuerzeuge oder Wunderkerzen werden entzündet...
Wieder fließender Übergang. Im Orchester schält sich allmählich ein Samba-Rhythmus heraus, vereinzelte Motive der Carioca erklingen. Mit Beginn des Themas übernimmt der eine Teil der Kindergruppe auf Klanghölzer, Maracas, Djemben usw. den 3/3/2-Rhythmus (der bis zum Schluss konstant bleibt), während der andere Teil ihn tanzt. Es ist auch möglich, die Musik einer gespielten Szene (z.B. in einem lateinamerikanischen Café) zu unterlegen. Ab der zweiten Strophe wird auch das Publikum mit La-Ola-Wellen und Klatschen einbezogen. Der Satz steigert sich kontinuierlich, am Ende können auch Sirenen, Fußballtröten, Autohupen, Konfettikanonen usw. zum Einsatz kommen. Kurz vor Ende wird - per großem Schild - ein Hund mit Sprechblase "WUFF!" angezeigt; auf dem letzten Akkord der Musik rufen alle Kinder zusammen mit dem Publikum "WUFF!", womit die COOL SCHOOL SYMPHONY zu einem fröhlichen Abschluss kommt.
Stimmen von Erwachsenen zur "COOL SCHOOL SYMPHONY": "Dieses Projekt überzeugt wegen der großen Intensität: Ein Orchesterwerk wurde eigens für dieses Projekt komponiert und derart konzipiert, dass auch Schüler ohne Notenkenntnisse integriert werden können. Die Schüler sind an komplexen musikalischen Abläufen beteiligt und treten in einen direkten Dialog mit dem Orchester. Das Werk eröffnet die Möglichkeit, sich den musikalischen Fähigkeiten verschiedener Schülergruppen anzupassen." aus der Laudatio der Jury von "Kinder zum Olymp!" (Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder, bei dem die "COOL SCHOOL SYMPHONY" 2007 den Sonderpreis der Deutschen Bank für das "Bestes Gemeinschaftsprojekt zwischen einer Schule und einem Orchester" erhielt) "... Welch wunderbares Projekt:" Kolja Blacher (Weltklasse-Geiger und Vater, eines an einer Aufführung beteiligten Sohnes) "So muss fruchtbare musikalische Jugendarbeit gestaltet werden! Kählers sehr gut komponierte "COOL SCHOOL SYMPHONY" trifft genau den wichtigen Weg zwischen Herausforderung an die Kinder in Sachen Konzentration und Freude am Mitmachen." Prof. Gerd Albrecht (Dirigent und einer der Pioniere auf dem Gebiet von Education-Projekten) "Es wird so viel von kultureller Bildung gesprochen und was wir Orchestermusiker dazu beitragen können, beispielsweise an Schulen. Dies hier ist ein Projekt, das ganz praktisch und quasi aus dem Stand heraus alle Kinder zu begeistern vermag, egal wie "bildungsnah" oder "bildungsfern" ihr Hintergrund ist. Nachahmenswert!" Marko Gartelmann (Orchestermusiker und Leiter der Education-Abteilung der Bremer Philharmoniker) "Wenn ich mich später an die Schulzeit meiner Kinder erinnere, wird ein Gedanke immer dieses wunderschöne Konzert sein." Manuela Eitner (Elternvertreterin und Mutter mehrerer an einer Aufführung der CSS beteiligten Kinder) "Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist deswegen ein so gelungenes Projekt, weil der Schule zwar ein fester musikalischer und thematischer Rahmen vorgegeben wird, dennoch aber bei der Gestaltung der Kreativität und Fantasie genügend freier Raum gelassen wird. Von dieser musikalischen Reise kehrt jeder Schüler, jeder Lehrer und jeder Zuschauer mit reichen Erfahrungen und Eindrücken zurück." Susanne Zülsdorf (Musiklehrerin und Projektleiterin einer Aufführung der CSS in der Berliner Philharmonie) "Mir hat es große Freude bereitet euer wunderschönes Konzert mit der COOL SCHOOL SYMPHONY erlebt zu haben. Mit Ihrem Orchester ermöglichen Sie Kindern den Zugang zu Musik und sind Wegbereiter für Offenheit, Völkerverständigung und Liebe zur Musik." Njamy Sitson (in Augsburg lebender Komponist, Sänger und Erzähler aus Kamerun) Stimmen von Kindern zur "COOL SCHOOL SYMPHONY": "Das war ein schönes Konzert, weil ich nicht die ganze Zeit still sein musste." Joni (6) "Ich Fantes Toll das du uns Geholfen hast ich hate Angst das ich was falsch Mache Aba Mit dir ging es toll." Anna (6) "Mir hat das Konzert sehr doll gehfallen! Die COOL SCHOOL SYMPHONY sollte noch 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Mal wiederhohlt werden!!!" Vincent (7) "Schade dass es so schell vorbei war. Es war besonders schön weil es so ein außergewöhnliches Stück war, alle durften mitmachen! Sie haben toll komponiert." Naima (8) "Ich Fand es Toll das ich Dirigentin sein durfte. Und ein großen dank an das Orchester, das soo Toll gehört hatt. Meine Mama war sehr stollz auf mich." Marlene (8) "Die COOL SCHOOL SYMPHONY ist einer meiner schönsten erlebise meines Lebens. Macht weiter so, ich wünsche euch fil afolk!!" Sophie (9) "Ich war ganz doll aufgerekt. Zum glück hat alles gut geklabt. Hoffentlich machst du das noch mit mehr Schulen." Tobias (9) "Ich fand es super, weil ich das erste Mal vor so vielen Leuten auf der Bühne stehen durfte. Besonders toll fand ich es mit echten Musikern zusammen zu arbeiten. Diesen Auftritt werde ich nie vergessen." Lilly / Jonas (10) "Bei der Aufführung fand ich es gut dass das Publikum so viel mitmachen durfte. Die Idee das Kinder die COOL SCHOOL SYMPHONY vorführen sollen ist toll." Mariam (10) "Ich war ganz begeistert wie Ihr Orchester es geschafft hat auf den Punkt zu spielen. Tool fand ich auch wie Sie das Publikum mit einbezogen haben." Tin (11)
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