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Andreas Peer Kähler *
* („Der mit dem
Education-Projekt OHNE Millionen…“ – so ein Mitarbeiter der Berliner
Philharmonie)
studierte Dirigieren und Komposition an der
UdK Berlin sowie als DAAD-Stipendiat in Schweden und Finnland bei Jorma
Panula und Eric Ericsson. Großen Einfluss auf seinen künstlerischen
Werdegang hatte die Begegnung mit Sergiu Celibidache, bei dem er
Dirigierkurse und Vorlesungen über musikalische Phänomenologie besuchte.
Seit seiner Studienzeit ist er freiberuflich als Dirigent, Komponist,
Konzertmoderator und Musikpädagoge tätig.
Noch zu Studienzeiten
gründete Andreas Peer Kähler 1980 die Deutsch-Skandinavische
Jugend-Philharmonie, deren künstlerischer Leiter er bis heute ist und in
deren Konzerten er eine lange Reihe von Werken des nordischen
Orchesterrepertoires vorstellte, darunter zahlreiche Ur- und Deutsche
Erstaufführungen. Mit dem 1990 gegründeten Kammerorchester Unter den
Linden baute er ein großes Repertoire auf dem Gebiet von Kinder-, Jugend-
und Familienkonzerten auf, rief die beiden Familienkonzertreihen „Tiere, Tango und Trompeten“
im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und „Familienkonzerte in Dahlem“ ins Leben und
gibt an die 100 Schülerkonzerte jährlich. Gastspiele als Dirigent bzw.
Konzertmoderator führten ihn in viele Länder Europas sowie nach Island,
Mexiko, Australien und in die USA. Eine besonders enge Zusammenarbeit
verbindet ihn mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Hamburger
Camerata, dem Usedomer Musikfestival und dem Preußischen Kammerorchester
Prenzlau. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Musik Arvo Pärts,
mit dem ihn eine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft
verbindet.
Als Komponist hat sich Andreas Peer Kähler vor allem mit
Orchesterwerken und der gezielten kompositorischen Zuarbeit für seine
Kinder- und Jugendkonzertprogramme einen Namen gemacht. Seine COOL SCHOOL
SYMPHONY wurde 2007 beim Wettbewerb Kinder zum Olymp! als bestes
Gemeinschaftsprojekt zwischen einer Schule und einem Orchester
preisgekrönt, sein 2007 komponiertes Orchesterwerk „Presenting The
Orchestra“ erreichte in den ersten zwei Jahren nach der Uraufführung mehr
als 50 weitere Aufführungen. 2008 wurden seine Beethoven-Parodie „Für
Ludwig“ in der Hamburger Laeiszhalle und das Kammermusikwerk
„Transatlantische Stille und glückliche Fahrt“ in New York uraufgeführt,
2010 seine Schumann-Parodie "Fröhlicher Landmann, von der Kneipe nach
Hause torkelnd".
Auch als Vermittler von Musik übt Andreas Peer
Kähler eine umfangreiche Tätigkeit aus: als Konzertmoderator, Dozent und
Vortragender für verschiedene Institutionen, als freier Mitarbeiter der
Deutschen Oper Berlin im Rahmen der Jugendprogramme "Klassik is´ cool!"
und „Klingende Künste“ sowie als Erzähler und Schauspieler in zahlreichen
von ihm selbst entwickelten Kinderprogrammen. Sein Pärt-Essay „Vom
Strahlen in der Stille“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt und 2006 im
Rahmen der Pärt-Monographie „Die Musik des Tintinabuli-Stils“
veröffentlicht.
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